Bischberg – wo die Regnitz in den Main mündet
Kaum ein Ort im Landkreis liegt markanter: Bischberg thront dort, wo die Regnitz in den Main mündet, nur fünf Kilometer westlich von Bamberg. Bereits 1013 wurde der Ort als „Biscoffesberge“ erwähnt – der Name erinnert an den Würzburger Bischof, der hier am Zusammenfluss einen Stützpunkt anlegen ließ.
Die Lage am Wasser prägte Bischberg über Jahrhunderte: Der Ort war eine wichtige Station der Main-Flößerei, woran heute das Fränkische Fischereimuseum erinnert. Sehenswert ist auch das Untere Schloss von 1743, in dem inzwischen standesamtlich geheiratet wird – romantischer geht es kaum.
Mit rund 6.100 Einwohnern in fünf Gemeindeteilen, der Brauerei zur Sonne und der im September gefeierten Kirchweih verbindet Bischberg fränkische Bodenständigkeit mit direkter Nähe zur Weltkulturerbe-Stadt.