Schönbrunn im Steigerwald – Gemeinde im Landkreis Bamberg
Schönbrunn im Steigerwald liegt im Westen des Landkreises Bamberg, mitten in der waldreichen Hügellandschaft des Steigerwalds. Auf knapp 25 Quadratkilometern verteilen sich neun Gemeindeteile – vom Hauptort Schönbrunn über Steinsdorf und Zettmannsdorf bis zu kleinen Weilern wie dem Fröschhof. Rund 1.900 Menschen leben hier; verwaltet wird die Gemeinde im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Hochstift Bamberg verbunden: Bereits 1280 erwarb der Bamberger Bischof Berthold von Leiningen Schloss und Dorf Schönbrunn, und bis zur Säkularisation 1803 blieb der Ort unter bischöflicher Herrschaft, ehe er zu Bayern kam. 1818 wurde die politische Gemeinde gebildet, seit 1974 trägt sie offiziell den Zusatz „im Steigerwald“. 1978 kamen Grub, Halbersdorf, Steinsdorf und Zettmannsdorf hinzu.
Heute präsentiert sich Schönbrunn als lebendige Landgemeinde mit über 40 Vereinen, Kirchweihfesten in fast jedem Ortsteil und einer eigenen Brauerei in Zettmannsdorf. Durch den Ort führt der Fränkische Marienweg, der Pilger und Wanderer durch die Region leitet – ein guter Ausgangspunkt, um die Natur des Steigerwalds zu Fuß zu entdecken.