Pommersfelden – Barockjuwel am Steigerwaldrand
Ein Dorf mit Weltformat: Im 3.000-Einwohner-Ort Pommersfelden am Rand des Steigerwalds steht mit Schloss Weißenstein eines der bedeutendsten Barockschlösser Deutschlands. Kurfürst Lothar Franz von Schönborn ließ es 1711 bis 1716 als private Sommerresidenz errichten – das monumentale Treppenhaus, die Muschelgrotte und die hochkarätige Gemäldesammlung suchen ihresgleichen.
Der Ort selbst ist deutlich älter als sein Schloss: 1297 als „Wumarsuelden“ erstmals erwähnt, gehörte er im Mittelalter den Truchsessen von Pommersfelden, ehe das Erbe 1710 an die Schönborns fiel. Elf Gemeindeteile zählen heute zur Gemeinde, durchflossen von der Reichen Ebrach.
Wer kommt, bleibt am besten einen halben Tag: Nach der Schlossführung lädt der englische Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert zum Spazieren, im Sommer machen die Konzerte des Collegium Musicum das Schloss zur Bühne für junge Musiker aus aller Welt.