Hallstadt – Handelsstadt am Main vor den Toren Bambergs
Hallstadt gehört zu den ältesten urkundlich erwähnten Orten der Region: Bereits zwischen 741 und 747 taucht der Ort als „Halazestat“ in einer Urkunde der fränkischen Hausmeier auf – Jahrzehnte bevor Bamberg überhaupt erstmals genannt wurde. Um 805 unterhielt Karl der Große hier einen Königshof, und schon in der Jungsteinzeit siedelten Menschen in der fruchtbaren Talebene am Main.
Heute ist die Stadt mit ihren rund 8.700 Einwohnern in den beiden Gemeindeteilen Hallstadt und Dörfleins ein bemerkenswert starker Wirtschaftsstandort: Internationale Arbeitgeber, moderne Gewerbegebiete und die unmittelbare Nachbarschaft zu Bamberg – nur vier Kilometer sind es bis in die Domstadt – machen Hallstadt für Unternehmen wie für Familien attraktiv. Die Marktrechte erhielt der Ort bereits 1503, zur Stadt wurde er 1954 erhoben.
Sehenswert ist vor allem die St.-Kilians-Kirche, deren Ursprünge bis in die Zeit um 800 zurückreichen. Eine charmante Besonderheit: Hallstadt pflegt eine Städtepartnerschaft mit dem berühmten österreichischen Hallstatt – der Namensähnlichkeit sei Dank.