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Pettstadt (Landkreis Bamberg) – Gemeinde an der Regnitz: Infos, Geschichte & Fähre

Etwa acht Kilometer südlich von Bamberg, genau dort, wo die Rauhe Ebrach in die Regnitz mündet, liegt Pettstadt. Die Gemeinde im Süden des Landkreises Bamberg zählt rund 2.200 Einwohner und besteht neben dem Hauptort aus den kleinen Gemeindeteilen Eichenhof, Neuhaus und Schadlos. Die Lage zwischen Flusslandschaft und Bamberger Stadtrand macht den Ort für Pendler ebenso attraktiv wie für Ausflügler im Regnitztal.

Urkundlich taucht der Ort erstmals um das Jahr 1070 als „Betestat“ auf; der Name geht auf den Personennamen Petto zurück, der um die Jahrtausendwende im fränkisch-thüringischen Raum verbreitet war. Kirchlich gehörte Pettstadt zunächst zur Pfarrei Amlingstadt, ehe 1399 eine eigene Pfarrei gegründet wurde. Wie weite Teile der Region stand der Ort unter der Herrschaft des Hochstifts Bamberg und kam 1803 zu Bayern; die heutige politische Gemeinde entstand 1818. Seit dem Austritt aus der Verwaltungsgemeinschaft Frensdorf im Jahr 2002 verwaltet sich Pettstadt wieder eigenständig.

Zwei Besonderheiten machen Pettstadt weit über den Landkreis hinaus bekannt: Die barocke Pfarrkirche Mariä Geburt von 1754, ein Werk des Bamberger Baumeisters Michael Küchel, prägt das Ortsbild. Und über die Regnitz setzt die Pettstadter Fähre über – die einzige Gierfähre Oberfrankens, die allein von der Strömung angetrieben wird und ein beliebtes Ausflugsziel für Radler und Spaziergänger ist. Mit einem vergleichsweise niedrigen Gewerbesteuerhebesatz von 320 Prozent zeigt sich die Gemeinde zudem wirtschaftsfreundlich.

Pettstadt auf der Karte

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