Stadelhofen – Gemeinde am Rand der Fränkischen Schweiz
Stadelhofen liegt im Nordosten des Landkreises Bamberg am Rand der Fränkischen Schweiz, dort wo das Land zur Jurahochfläche ansteigt. Mit rund 41 Quadratkilometern ist das Gemeindegebiet ausgesprochen weitläufig: Zehn Ortsteile gehören dazu, darunter Steinfeld als einwohnerstärkstes Dorf, außerdem Schederndorf, Wölkendorf und die winzige Hopfenmühle. Insgesamt zählt die Gemeinde etwa 1.300 Einwohner und liegt verkehrsgünstig an der Autobahn zwischen Bamberg und Bayreuth.
Urkundlich taucht Stadelhofen erstmals 1248 auf; der Name geht vermutlich auf Höfe mit einem Stadel, also einer Scheune, zurück – möglich ist auch die Ableitung von einem Personennamen. Schon früh kreuzte hier eine alte Heerstraße von Bamberg nach Kulmbach die Wege, im 14. Jahrhundert wird sogar ein Eisenhammer erwähnt. 1386 verkauften die Herren von Truhendingen den Ort an den Bamberger Bischof, bei dessen Hochstift er bis zum Übergang an Bayern 1803 blieb.
Sehenswert ist die den Heiligen Petrus und Katharina geweihte Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem Hochaltar von 1721. Zur Osterzeit schmücken kunstvoll gestaltete Osterbrunnen die Dörfer – ein typischer Brauch der Region. Wer nach einer Wanderung über die Jurahöhen einkehren möchte, findet in der Gemeinde gleich zwei traditionsreiche Landbrauereien.