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Frensdorf – Gemeinde an der Rauhen Ebrach (Landkreis Bamberg)

Frensdorf erstreckt sich südlich von Bamberg am Unterlauf der Rauhen Ebrach, dort wo die östlichen Ausläufer des Steigerwaldes sanft ins Regnitztal übergehen. Mit rund 5.200 Einwohnern in 14 Gemeindeteilen – darunter die Pfarrdörfer Frensdorf, Reundorf, Herrnsdorf, Vorra und Schlüsselau – gehört die Gemeinde zu den größeren im Landkreis Bamberg. Die Mischung aus dörflichen Strukturen, Landwirtschaft und der Nähe zur Stadt macht Frensdorf für Familien wie Pendler gleichermaßen attraktiv.

Besiedelt wurde die Gegend während der fränkischen Landnahme zwischen 750 und 900; urkundlich fassbar wird Frensdorf erstmals im Jahr 1139. Im 12. Jahrhundert machten die Grafen von Abenberg den Ort zum Verwaltungsmittelpunkt ihrer Besitzungen, um 1190 übernahmen die Grafen von Andechs-Meranien diese Rolle. Anschließend gehörte Frensdorf über Jahrhunderte zum Hochstift Bamberg und ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis, bis der Ort 1803 bayerisch wurde. Seine heutige Gestalt erhielt die Gemeinde 1978, als Birkach, Herrnsdorf und Reundorf eingegliedert wurden.

Überregional bekannt ist Frensdorf durch das Bauernmuseum des Landkreises Bamberg, das die ländliche Alltagskultur der Region lebendig hält. Sehenswert sind außerdem das ehemalige Kloster Schlüsselau mit der Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Dreifaltigkeit sowie die Jakobuskirche in Herrnsdorf. Und auch die fränkische Braukultur hat hier ihren festen Platz: In Untergreuth braut die Brauerei Büttner, in Reundorf die Brauerei Müller – gelebte Biertradition vor den Toren der Weltkulturerbestadt Bamberg.

Frensdorf auf der Karte

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