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Oberhaid (Landkreis Bamberg) – Gemeinde im Maintal: Infos, Geschichte & Sehenswertes

Oberhaid liegt rund sieben Kilometer nordwestlich von Bamberg im Maintal, dort wo der Landkreis in die sanften Hügel des Naturparks Haßberge übergeht. Rund 4.700 Menschen leben in der Gemeinde, die neben dem Hauptort auch Staffelbach, Unterhaid sowie die Einöden Johannishof und Sandhof umfasst. Landschaftlich spannt sich das Gemeindegebiet vom Spitzelberg im Westen bis zum 393 Meter hohen Semberg im Osten – der Ortsteil Unterhaid ist mit 230 Metern zugleich der am tiefsten gelegene Ort im gesamten Landkreis Bamberg.

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Schon im 8. Jahrhundert besaß das Kloster Fulda Ländereien im heutigen Gemeindegebiet, ab dem 13. Jahrhundert baute das Bamberger Kloster Michelsberg seine Grundherrschaft in Oberhaid aus. Über Jahrhunderte gehörte der Ort zum Hochstift Bamberg, ehe er 1803 mit der Säkularisation an Bayern fiel. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Oberhaid fast vollständig zerstört. Seine heutige Gestalt erhielt die Gemeinde 1978, als Unterhaid und Staffelbach eingemeindet wurden.

Heute punktet Oberhaid mit einer für das Bamberger Umland typischen Mischung aus Lebensqualität und guter Anbindung: Die A70 ist über die Anschlussstelle Viereth-Trunstadt schnell erreicht, und an der Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf liegt der Ort bereits seit 1852. Bierfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten – die Brauerei Wagner braut im Ort, in Unterhaid gibt es zudem das Gambrinusbräu. Durch die Gemeinde führt außerdem der Fränkische Marienweg, der zu Wanderungen durchs Maintal einlädt.

Oberhaid auf der Karte

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