Burgebrach – das östliche Tor zum Steigerwald
Burgebrach gilt als das östliche Tor zum Steigerwald: Der Markt mit seinen gut 7.100 Einwohnern in 27 Gemeindeteilen liegt dort, wo die Mittlere in die Rauhe Ebrach mündet – daher auch der Name, erstmals festgehalten 1023 als „Urbs Ebraha“, als Kaiser Heinrich II. den Ort dem Bistum Würzburg schenkte. 1377 kam Burgebrach ans Hochstift Bamberg, 1472 folgte das Marktrecht.
Mitten im Ort erhebt sich die Pfarrkirche St. Vitus, erstmals 1154 erwähnt, mit gotischen und barocken Elementen. Dass Burgebrach seit 2018 als Mittelzentrum eingestuft ist, kommt nicht von ungefähr: Mit der Steigerwaldklinik, wachsenden Gewerbegebieten und einem Bevölkerungsplus von über einem Drittel seit Ende der 1980er-Jahre gehört der Markt zu den dynamischsten Gemeinden des Landkreises.
Zwei Superlative noch: Im Gemeindeteil Treppendorf ist mit dem Musikhaus Thomann das nach eigenen Angaben größte Musikhaus Europas zu Hause – und durstig bleibt hier niemand, denn gleich fünf Brauereien halten die fränkische Bierkultur lebendig.